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Herbstsonate

Deutsches Theater

 © Bettina Stöss
bis 27. Jun 2018
Deutsches Theater
Schumannstraße 13 a
10117 Berlin

Ingmar Bergman

 

Koproduktion mit dem Schauspiel Stuttgart

 

Sieben Jahre ist es her, dass sie sich das letzte Mal trafen - nun unterbricht die erfolgreiche Konzertpianistin Charlotte Andergast ihr internationales Tourneeleben, um ihre Tochter in ihrem Haus in der norwegischen Provinz zu besuchen. Eva ist dort mit Viktor, dem Pfarrer der ländlichen Gemeinde, verheiratet. Charlotte hat vor kurzem ihren langjährigen Freund Leonardo durch eine Krankheit verloren. Dieser Schicksalsschlag scheint die Chance einer Erneuerung der Beziehung zwischen Mutter und Tochter zu bieten, die Erwartungen sind groß, man freut sich aufeinander. Das Haus jedoch birgt ein Geheimnis: Eva hat ihre behinderte Schwester Helena bei sich aufgenommen. Charlotte hatte ihre zweite Tochter vor langer Zeit in einer Privatklinik unterbringen lassen. Als sie nun damit konfrontiert wird, brechen in wechselseitigen Vorwürfen alte Verletzungen und ungestillte Sehnsüchte zwischen Mutter und Tochter auf. Gegenseitige Ansprüche offenbaren ein Horrorszenario zweier ungeliebter Frauen, die sich in ihrer Unfähigkeit zur Liebe erschreckend gleichen. In diesem erbitterten Kampf umeinander und dem Willen, dem Kreislauf der Wiederholungen zu entkommen, geht es jeder um das eigene Leben. „Alles geschah ja im Namen der Liebe ...“

Besetzung
Regie Jan Bosse
Bühne Moritz Müller
Kostüme Kathrin Plath
Musik Arno P. Jiri Kraehahn
Video Meika Dresenkamp
Dramaturgie Gabriella Bußacker
Mit Natalia Belitski
Corinna Harfouch
Fritzi Haberlandt
Andreas Leupold

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