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Heinrich Heine - Traumbilder

Theater im Palais

Foto  © Schauspiel
bis 3. Sep 2017
Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin

Der große deutsche Dichter hat die Liebe geliebt und sie mit einem „Taubenherzen“ besungen, er vermochte sie nicht zu halten und hat auf sie mit einem „Geierschnabel“ gehackt, er hat verloren und geweint und war auf der Suche bis zum letzten Atemzuge. Sein Glück und seinen Schmerz mitzuteilen, entlockte er der deutschen Sprache Töne und Klänge, wie sie wohl vor ihm nur Goethe und nach ihm kein Poet hervorzubringen vermochte.

Carl Martin Spengler geht den gefühlsmäßigen Höhen und Tiefen des großen deutschen Dichters mit aller gebotenen Sensibilität und ebensolcher Verehrung nach, begleitet von Ute Falkenau auf dem Klavier mit Musik von Claude Debussy.

„Traumbilder“ heißt der Abend, bei dem die Zuschauer den Gedichten und Fabeln zuhören und so die Zerrissenheit des großen Dichters Heinrich Heine nachempfinden, seine unerfüllten Träume und seine Sehnsucht nach einem Platz in der Welt. Heine ist der Liebende, Trauernde, ist Flamme und Schwert, Spötter der deutschen Nacht-Mützenbesitzer und Träumer von der Insel Binimi.

Bei Heine - so Martin Walser - habe man das Gefühl, von allen zu Denkmälern gewordenen Literaturpersonen fühle sich sein Denkmal am wärmsten an. Das macht den Umgang mit ihm so angenehm. Am liebsten würde man sich dafür heute noch bedanken bei ihm. Besonders für die vielen schönen Tränen. Besonders für das blitzende Gelächter.

 

Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (Klavier) gehen mit aller gebotenen Sensibilität und Verehrung dem erfahrenen Glück und dem erlittenen Schmerz nach, die Heinrich Heine in Klänge faßte, wie sie der deutschen Sprache vor ihm nur Goethe und nach ihm kein Poet mehr zu entlocken vermochte.

Besetzung
Regie Barbara Abend
Mit Carl Martin Spengler und Ute Falkenau (p)

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