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Ein Käfig ging einen Vogel suchen

Deutsches Theater

 © Arno Declair
bis 7. Nov 2017
Deutsches Theater
Schumannstraße 13 a
10117 Berlin

Franz Kafka

 

Kafka hatte einzelne Gedanken auf kleine Zettel notiert. Dieser Aphorismus, Ausweis einer Welt, in der das Verstehen an seine Grenzen kommt, trägt die Nummer 16.

Seltsame und völlig absurde Realitätsverschiebungen, das Scheitern der Figuren, ihr vergebliches Streben, ihre Paranoia sind die Themen in vielen Texten Kafkas. Jene Geschichten über die Rätselhaftigkeit der Welt, der der Einzelne oft ohnmächtig gegenüber steht, entbehren mitunter nicht einer gewissen Komik.

In einer Welt in der jede Veränderung in der Realität als Bedrohung empfunden wird, unabhängig von der Realität der Bedrohung, die Grenzen zwischen Psyche des Individuums und der Gesellschaft verschwinden, liegt es nahe sich dem erzählerischen Werk Kafkas zuzuwenden. Wenn alle Prinzipien relativ geworden sind, ist Angst das einzige Prinzip, das noch gilt. Deren Kräftefeld und ihre Folgen vermessen Andreas Kriegenburg und sein Ensemble, in und mit den Texten Kafkas.

Besetzung
Bühne Andreas Kriegenburg
Kostüme Andrea Schraad
Dramaturgie Juliane Koepp
Mit Elias Arens
Moritz Grove
Nele Rosetz
Bernd Moss
Jörg Pose
Natali Seelig
Laura Quarg
Lisa Quarg

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