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East West Street: A song of good & evil

Konzerthaus - Werner Otto Saal

12. Feb 2018
Konzerthaus - Werner Otto Saal
Gendarmenmarkt
10117 Berlin

Die Juristen Hersch Lauterpacht und Raphael Lemkin setzten sich nach Ende des zweiten Weltkriegs als Berater der Alliierten fu¨r die Bestrafung der grausamsten NS-Verbrecher ein. Die Gra¨ueltaten der Nazis sollten nicht ungesu¨hnt bleiben. Ende 1945 begannen die Nürnberger Prozesse, durch die die Grundlagen für ein Vo¨lkerstrafrecht im heutigen Sinne entstanden – mit Gesetzen, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Genozid ahnden. Ein Meilenstein der Rechtsgeschichte, der sich in dieser Dekade zum 70. Mal jährt. Mit „A Song of Good and Evil“ hat der Menschenrechtsanwalt Philippe Sands aus diesem Anlass ein Buch geschrieben, in dem die Schicksale von Lauterpacht und Lemkin eng verwoben sind mit der Vita der dritten Hauptperson: Der Angeklagte Hans Frank war ehemals Rechtsanwalt Hitlers und spa¨ter bekannt als „Schla¨chter von Polen“. Neben ihrer perso¨nlichen Lebensgeschichte und ihrem Beruf verbindet die drei Ma¨nner auf eigenartige Weise die Liebe zur gleichen Musik. „A Song of Good and Evil“ ero¨ffnet mit Hilfe von Worten, Bildern und der Musik von Bach, Beethoven, Rachmaninow, Paul Mizraki und Leonard Cohen den Zugang zu einer bedeutenden rechtlichen Thematik. Sands’ im englischen Original preisgekröntes Buch erscheint dieses Jahr in deutscher Übersetzung.

Besetzung
Regie Nina Brazier
Mit Katja Riemann
Ulrich Noethen
Philippe Sands (Rezitation)
Laurent Naouri(Bassbariton)
Guillaume de Chassy (Klavier)

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