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Don Quichotte

Deutsche Oper Berlin

 © Thomas Aurin
bis 18. Jun 2019
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin
Jules Massenet

 

Jules Massenet hat mit „Don Quichotte“ einem Stoff der Weltliteratur auf der Opernbühne ein musikalisches Denkmal gesetzt. In der Welt des Titelhelden ist alles möglich. Doch der „Ritter von der traurigen Gestalt“ muss erkennen, dass seine Träume in der Realität der anderen keinen Platz finden. Die „Comédie heroique“ - 1910 in Monte Carlo uraufgeführt - ist Massenets vorletzter Beitrag zum Musiktheater und in mehrfacher Hinsicht ein Werk über das Alter und den Tod: Der 68-jährige Komponist war selbst von Krankheit gezeichnet und brachte im Bett liegend die Noten aufs Papier. Nicht nur mit dem an gebrochenem Herzen sterbenden Don Quichotte fragt Massenet am Ende des Lebens, wie es gelingen kann, die Träume vom eigenen Glück Realität werden zu lassen. Auch mit der schillernden Figur der Dulcinea erzählt er, wie sich hinter einer Fassade vermeintlich purer Lebenslust die Angst vor der Vergänglichkeit verbirgt.

 

„Don Quichotte“ wird inszeniert von dem in Amsterdam lebenden Regisseur, Performer und Zauberer Jakop Ahlbom, der mit seiner ganz speziellen Form des Theaters europaweit gefeiert wird. Seine Produktionen verbinden in einzigartiger Weise Pantomime, Tanz, Musik und Illusion und leben von magischen, surrealistisch-albtraumhaften Bildern.

Besetzung
Inszenierung Jakob Ahlbom
Musikalische Leitung Emmanuel Villaume
Bühne Katrin Bombe
Kostüme Katrin Wolfermann
Licht Ulrich Niepel
Dramaturgie Dorothea Hartmann
Chöre Jeremy Bines
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin

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