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Die Zauberflöte (ab 10 Jahren)

Komische Oper Berlin

 © Iko Freese | drama-berlin.de
bis 20. Jan 2018
Komische Oper Berlin
Behrenstr. 55-57
10117 Berlin

Wolfgang Amadeus Mozart

 

Libretto von Emanuel Schikaneder

Inszenierung von Barrie Kosky, Suzanne Andrade aus dem Jahr 2012

 

Die meistgespielte deutsche Oper in einer verblüffenden Umsetzung. Barrie Kosky inszeniert „Die Zauberflöte“ gemeinsam mit der britischen Theatertruppe „1927“, deren humorvolle Shows mit ihrer Interaktion zwischen Filmanimation und live agierenden Schauspielern Zuschauer auf der ganzen Welt begeistern: „Eine perfekte Mischung all der Dinge, die es wert sind, geliebt zu werden: Stummfilme, das Kabarett der Weimarer Republik, David Lynch oder die Gebrüder Grimm ...“ (The Guardian)

 

„Zu Hilfe, zu Hilfe, sonst bin ich verloren!“ - Die Rettung Taminos vor der bedrohlichen Riesenschlange in allerletzter Sekunde ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise in unbekannte Reiche auf der Suche nach der Liebe. Diese Liebe materialisiert sich für Tamino zunächst nur in einem Bild: dem Bild Paminas. Ist diese Liebe real? Oder muss sie es erst werden?

Auch Papageno, Taminos frecher Begleiter, folgt dem (Traum-)Bild einer liebenden Partnerin an seiner Seite, die nach Möglichkeit ganz genauso sein soll wie er. Ist Papagena Realität oder bleibt sie letztlich nur ein Traum?

Wie ins Monströse gesteigerte, fast einem Albtraum entsprungene Mutter- und Vaterfiguren kämpfen die Königin der Nacht und Sarastro um den Einfluss auf Tamino und Pamina. Ist die Königin liebende Mutter oder rachsüchtige Widersacherin? Ist Sarastro ein selbstsüchtiger Despot oder ein väterlich besorgter Herrscher?

 

„Die Zauberflöte“ scheint mehr Fragen und Rätsel aufzuwerfen als Antworten zu geben. Am Ende versagen alle Logik und aller Verstand vor der unermesslichen Fantasie dieser Zauberoper. Ihr Geheimnis liegt in tieferen Schichten menschlicher Grunderfahrungen, für die eben das Märchen die angemessene Ausdrucksform zu sein scheint und nur die Musik die passende Sprache findet. Nicht umsonst ist der „Titelheld“ der Oper ein Instrument, oder eben schlichtweg: die Musik.

 

Besetzung
Musikalische Leitung Ivo Hentschel | Jordan de Souza | Hendrik Vestmann
Inszenierung Barrie Kosky
Suzanne Andrade
Animationen Paul Barritt
Konzeption Barrie Kosky und "1927" (Suzanne Andrade und Paul Barritt)
Bühnenbild, Kostüme Esther Bialas
Dramaturgie Ulrich Lenz
Chöre André Kellinghaus
Licht Diego Leetz

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