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Die Passion

Bode-Museum

bis 30. Mär 2018
Bode-Museum
Monbijoubrücke
10178 Berlin

Szenische Aufführung

Georg Friedrich Händel - Die Passion nach B. H. Brockes (1716)

 

Musikalische Passionen waren zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine herausragende Musikgattung. Stilbildendes Werk war „Der für die Sünden der Welt sterbende und gemarterte Jesus“ nach dem Text des Barockdichters Barthold Heinrich Brockes mit der Musik des führenden deutschen Opernkomponisten seiner Zeit Reinhard Keiser (1712). Händel hat den Text 1715 vertont, Johann Sebastian Bach hat diese Fassung

eigenhändig abgeschrieben und sich zu seinen Passion inspirieren lassen. Im Gegensatz zu Bach sind hier keine Bibeltexte Grundlage, sondern eine freie Dichtung

eines der führenden Dichter seiner Zeit. Im Stil hat man sich der Hamburger Oper und dem Oratorium angenähert, was eine szenische Darstellung nahe legt.

Die Anlage ist dramatisch und die Figur des Christus der dominante Mittelpunkt. Das Werk wirkt in seiner kompakten Präsenz durchaus modern. Die Einrichtung basiert auf der Händelschen Fassung, wichtige Passagen sind von Keiser mit übernommen.

Der Prolog zeigt die „Geschichte rückwärts“ von Hiroshima bis zum Brand Roms dem historischen Zeitpunkt der Passion.

Besetzung
Inszenierung Roland Treiber
Musikalische Leitung Theresia May
Mit Marlon Maia (Bariton)
Tobias O. Hagge (Bass)
Sarah Papadopoulou (Sopran)
Yuri Mizobuchi (Mezzosopran)
Daniel Steiner (Tenor)
Stephen Barchi (Bass)
Continuo Sabina Chukurova
Mozartensemble Berlin

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