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Die letzten Tage der Menschheit

Belgienhalle Berlin Spandau

Die letzten Tage der Menschheit © Sebastian Kreuzberger
bis 12. Sep 2021
Belgienhalle Berlin Spandau
Gartenfelder Straße 28
13599 Berlin
Karl Kraus

 

Ihre gebuchten Karten werden an der Abendkasse hinterlegt!

 

Essen, Getränke und Kaffee inkludiert

Bitte tragen Sie flaches, bequemes Schuhwerk, keine Stöckelschuhe

 

Die Szenen des Stückes spielen simultan an verschiedenen Schauplätzen. Um während der Aufführung zu erfahren, was der Inhalt der jeweiligen Szene ist und um zusätzliche Informationen zu erhalten, können Sie über Ihr Smartphone QR-Codes empfangen, die Ihnen das Verständnis des an historischen Details reichen Stückes und seiner vielen Figuren erleichtern.

 

„Marstheater“, so nannte Karl Kraus seine Erste-Weltkrieg-Tragödie, weil er sie so weit weg von der gängigen Theaterwelt ansiedelte.

Das fast 800 Seiten dicke Werk, 1922 veröffentlicht, erzählt vom Wahnsinn des Ersten Weltkriegs und vom Zusammenbruch der K.u.K-Monarchie - und es gilt als unspielbar. Fünf Akte mit Vorspiel und Epilog, 220 Szenen, 1114 Rollen. Da braucht es einen Theaterberserker wie Paulus Manker, einen Hermann Nitsch der Bühne, der sich Theater zu schütten traut, um diesen Mars mit Leben zu düngen, um 100 Jahre nach der Entstehung ein derartiges Monumentalwerk zum Blühen zu bringen.

 

Die Grenzen zwischen Schauspielern und Publikum verschwimmen. Die Dame vis-à-vis, gehört sie zum Ensemble? Die Frisur, die Bluse? Nein, sie hat keinen Strohhut. Oder doch? Sie zückt ihr Handy, jetzt ist es klar. In anderen Aufführungen verpönt und bis auf das eine, das immer läutet, ausgeschaltet, gehört das Handy bei der Manker-Regie zur Besetzung dazu. Das Wischtelefon wird zum Souffleur für Hintergrundwissen. Die sogenannten QR-Codes im Programmheft müssen mit der Handy-Kamera gescannt werden und schon erscheinen Details zum „begnadeten Leitartikler der Neuen Freien Presse“ Moritz Benedikt oder welche Rolle Flora Dub beim Begräbnis des Thronfolger-Ehepaars spielte.

 

Das Publikum wird zur „embedded audience“, eingebettet in die Theaterkompanie, so wie Alice Schalek im Ersten Weltkrieg der Prototyp für den „embedded journalist“ wurde, die Kriegsberichterstatterin, die nicht über, sondern aus dem Krieg schrieb.

 

 

Besetzung
Regie Paulus Manker
Kostüme Aleksandra Kica
Sounddesign Andreas Büchele
Tonbetreuung Jakob Maurer
Kostümbetreuung Dusica Zink
Licht Christoph Rosenberg
Catering Julia Varkonyi
Miriam Alina Krizsanits
Thomas Hengstberger
Mit Iris Schmid
Zuzana Cuker
Anushka Grigalashwili
Claudia Kohlmann
Rebecca Richter
Madeleine Steinwender
Patricia Elisabeth Trageser; Alexander Abramyan
Henry Arnold
Nikolai Arnold
Benedikt Haefner
Gregor Hellinger
David Ignjatovic
Alexander Kuchar
Martin Pasching
Ralph Saml
Gerhard Swoboda

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