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Der Rosenkavalier

Komische Oper Berlin

 © Monika Rittershaus
bis 23. Jun 2019
Komische Oper Berlin
Behrenstr. 55-57
10117 Berlin
Richard Strauss

 

Libretto von Hugo von Hofmannsthal

 

Ainars Rubikis, neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, dirigiert Strauss´ Meisterwerk über Liebe und Vergänglichkeit: Unaufhaltsam schreitet die Zeit voran, nicht an uns vorbei, sondern durch uns hindurch. Plötzlich zeigt sich die Liebe nicht mehr jung, sondern unpassend. Unerhörte Anmaßungen, schützende Maskierungen und einsame Kämpfe hinterlassen ihre Spuren auf einem verliebten blutjungen Pärchen, einer reifen Feldmarschallin und einem derben Baron.

 

Ein imaginäres Wien zur Regierungszeit der Kaiserin Maria Theresia: Die Feldmarschallin Fürstin von Werdenberg unterhält eine diskrete Liebschaft mit dem viel jüngeren Octavian. Baron Ochs auf Lerchenau, ein Landadliger und Vetter der Fürstin, der die Frauen und das gute Leben liebt, dem aber das Geld knapp geworden ist, kommt nach Wien und bittet um die Hilfe seiner Cousine. Er möchte Sophie, die Tochter des reichen, frisch geadelten Bürgers Faninal ehelichen, um seine Kasse zu sanieren. Octavian wird von der Fürstin ausersehen, im Hause Faninal für Baron Ochs als Brautwerber aufzutreten und Sophie gemäß alter Tradition die »silberne Rose« zu überreichen. Dabei verlieben sich jedoch die beiden jungen Leute ineinander. Die unerwartete Wendung führt zum Skandal. Aber Octavian und Sophie nehmen ihr Schicksal in die Hand. Sie stellen Baron Ochs als Schürzenjäger bloß und geben ihn der Lächerlichkeit preis. Die Marschallin schickt Ochs auf sein Landgut zurück. Sie selbst verzichtet auf Octavian, und Sophie bekommt ihren Rosenkavalier.

Besetzung
Inszenierung Andreas Homoki
2006
Musikalische Leitung Ainars Rubikis
Bühnenbild Frank Philipp Schlößmann
Kostüm Gideon Davey

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