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Der geteilte Himmel

Schaubühne Saal B

 © Dorothea Tuch
bis 14. Jan 2018
Schaubühne Saal B
Kurfürstendamm 153
10623 Berlin

Christa Wolf

 

DDR 1961, kurz vor dem Mauerbau. Rita Seidel wacht im Krankenhaus auf. Sie hat versucht, sich vor einen Zug zu werfen und ist dabei ohnmächtig geworden. Während sie langsam gesund wird, erinnert sie sich an die Erlebnisse, die zu ihrem Selbstmordversuch geführt haben: Auf einem Dorffest lernt die junge Rita Manfred Herrfurth kennen, einen aufstrebenden Chemiker. Die beiden verlieben sich und Rita folgt ihm in die Großstadt. Sie will Lehrerin werden und arbeitet als Teil ihrer Ausbildung in einem Waggonbauwerk, wo der Kontakt mit den Arbeitern ihr politisches Bewusstsein weckt. Doch während Rita sich zunehmend für sozialistische Ideen und Ideale interessiert, wird Manfred immer enttäuschter und verbitterter. Als Wirtschaftsfunktionäre eine seiner Entwicklungen ablehnen, trifft er den Entschluss, in den Westen zu gehen. Rita folgt ihm in die Wohnung seiner Tante am Kurfürstendamm. Doch während des Besuchs wird ihr klar, dass sie selbst nicht bleiben wird. Sie versucht Manfred zur Rückkehr zu überreden, aber er weigert sich und Rita kehrt allein in die DDR zurück. Wenige Wochen später ist die Grenze geschlossen, Deutschland geteilt und das Liebespaar endgültig getrennt.

 

„Der geteilte Himmel“ erzählt eine berührende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Gründungsjahre der DDR und beleuchtet den Konflikt zwischen Idealismus und Pragmatismus, zwischen privatem Glück und politischen Idealen. Armin Petras, der bereits 2003 an der Schaubühne arbeitete, inszeniert einen Abend, der von Christa Wolfs Roman inspiriert ist. Er wird ab der kommenden Spielzeit regelmäßig an der Schaubühne inszenieren.

Besetzung
Regie Armin Petras
Bühne / Kostüme Annette Riedel
Musik Thomas Kürstner
Sebastian Vogel
Dramaturgie Maja Zade
Mit Jule Böwe
Kay Bartholomäus Schulze
Tilman Strauß
Trailer
© Schaubühne Berlin

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