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Das Wunder der Heliane

Deutsche Oper Berlin

bis 6. Apr 2018
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

Erich Wolfgang Korngold

 

Libretto von Hans Müller-Einigen nach „Die Heilige“ von Hans Kaltneker

 

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 

Einführung im Rang-Foyer rechts: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn (nicht zur Premiere)

 

Erich Wolfgang Korngold sprach von seinem „Meisterwerk“: „Das Wunder der Heliane“ fasst alles zusammen, was das Musiktheater Korngolds ausmacht – und geht in den Dimensionen noch einen Schritt darüber hinaus: eine riesige Partitur und Orchesterbesetzung, rauschhaftes Pathos und hochexpressive Harmonien, die mit den schillernden Farben der Polytonalität spielen – eine Musik von packender Dramatik und großer Sinnlichkeit. Die Hamburger Uraufführung 1927 war erfolgreich und über ein Dutzend weiterer Häuser setzten das neueste Werk des damals neben Richard Strauss meistgespielten Opernkomponisten auf ihre Spielpläne. So auch 1928 die Städtische Oper Berlin unter Bruno Walter, doch hier, wie auch an anderen Orten, blieb die Anerkennung aus: Intrigen spielten eine Rolle, aber auch der Vorwurf, mit dieser spätromantischen Partitur aus der Zeit gefallen zu sein. Mit dem von den Nazis verhängten Aufführungsverbot des jüdischen Korngold verschwand „Das Wunder der Heliane“ gänzlich aus dem Repertoire – bis zum heutigen Tag. Die Geschichte vom eiskalten Herrscher ohne Liebesfähigkeit, dessen Frau Heliane, die sich einem dionysischen Fremden hingibt, und einem Volk, das auf ein erlösendes Wunder wartet, ist märchenhaft und zeitlos.

Besetzung
Inszenierung Christof Loy
Musikalische Leitung Marc Albrecht
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Barbara Drosihn
Licht Olaf Winter
Chöre Jeremy Bines
Dramaturgie Dorothea Hartmann
Thomas Jonigk
Mit Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin

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