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Das Geheimnis der blauen Hirsche

Deutsche Oper Berlin - Tischlerei

 © Stephan Boegel
bis 26. Nov 2017
Deutsche Oper Berlin - Tischlerei
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

ab 6 Jahren

 

Musik von Georg Friedrich Händel und Neukompositionen von Sebastian Hanusa,Text von Annechien Koerselman nach dem Buch „Lena und das Geheimnis der blauen Hirsche“ von Edward van de Vendel (Übersetzung von Rolf Erdorf)

 

Es war ein Nachmittag wie immer. Mama und Lena tranken Tee. Lena starrte auf die Vase vor sich auf dem Tisch. Und plötzlich sah Lena sie: die Hirsche. 13 blaue Minihirsche lösten sich von der Vase und liefen über den Tisch. Lena hörte ihre kleinen Hufe leise auf der Tischplatte klappern, und dann kamen sie in einer Reihe auf Lena zu. „Meisterin!“, flüsterten sie, „Meisterin!“ Ab diesem Nachmittag hatte Lena ein Geheimnis. Es war, als schiene eine kleine Sonne in ihr drin. Doch die verdunkelte sich schnell, als ihr Bruder Raff vor ihr stand. Raff, der so seine Wut manchmal nicht beherrschen konnte. Und Raff, der ebenfalls ein Geheimnis hatte …

 

„Das Geheimnis der blauen Hirsche“ ist eine poetische Geschichte über die Kraft der Fantasie. Das Geheimnis der Hirsche schenkt Lena Selbstvertrauen, auch wenn die blauen Tiere nur selten zu sehen sind. Und mit Lenas zunehmender innerer Stärke wächst auch der Mut, es mit ihrem cholerisch veranlagten Bruder aufzunehmen. Die Geschichte über das ungleiche Geschwisterpaar, das sich in seinen Traumwelten begegnet und auch in der Realität immer besser verstehen lernt, wird erzählt, gesungen und gespielt von einem Puppenspieler, einer Sängerin und zwei Musikern. Arien von Georg Friedrich Händeln und Neukompositionen von Sebastian Hanusa lassen weitere, eigene Fantasieräume entstehen.

Besetzung
Regie, Konzept Annechien Koerselman
Objektbau Gildas Coustier
Musiktheaterpädagogik Tamara Schmidt
Objekttheater Mathias Becker
Mit Meechot Marrero (Sopran)
Elda Laro (Tasteninstrumente)
Noa Niv (Euphonium)

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