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Das Bildnis des Dorian Gray

Kleines Theater

Foto  © Joern Hartmann
bis 2. Jul 2017
Kleines Theater
Südwestkorso 64
12161 Berlin

nach dem gleichnamigen Roman von Oscar Wilde

 

Für die Bühne bearbeitet von John von Düffel

 

Dorian Gray verfällt dem Wunsch nach ewiger Jugend, nachdem Lord Henry, ein Prototyp der Selbstbezogenheit, ihm seine hedonistischen Maximen eingetrichtert hat.

„Warum kann ich nicht für immer jung bleiben, während das Bild an meiner Stelle altert!“, ruft Dorian Gray aus, als er das Porträt sieht, das Basil Hallward von ihm gemalt hat. Sogar seine Seele würde er dafür geben. Sein Wunsch wird auf magische Weise erfüllt. Die Bestürzung ist zunächst groß, als Dorian die erste tatsächliche Veränderung am Porträt wahrnimmt, nachdem er seine verschmähte Verlobte in den Selbstmord getrieben hat. Denn das Portrait zeigt nicht etwa nur das äußerliche Altern Dorians, sondern wird vielmehr zu einem Abbild seiner Seele und spiegelt mit wachsender Grausamkeit die Spuren seiner inneren Verderbtheit wieder. Aus dem mit Schönheit gesegneten Dorian wird ein zum Bild Verfluchter, der das Porträt - sein wahres Gesicht - auf dem Dachboden vor den Augen der Welt versteckt.

Der packende Stoff Oscar Wildes um Moral, Hedonismus, Dekadenz und schließlich dem Kult um ewige Jugend hat nichts von seiner Aktualität verloren und gehört zum festen Kanon der Weltliteratur.

 

 

 

Besetzung
Regie Boris von Poser
Bühne Andreas Gehlhaar
Kostüme Dietrich von Grebmer
Mit Florian Bartholomäi
Mathias Freihof
Stella Adorf
Julia Katzer
Stefan Kreissig
Patrick Rupar

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