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Blue Moon - Hommage an Billie Holiday

Renaissance-Theater

Foto  © Moritz Schell
bis 9. Jul 2017
Renaissance-Theater
Hardenbergstr. 6
10623 Berlin

Torsten Fischer und Herbert Schäfer

 

Für ihre berührende Darstellung der Billie Holiday wurde Sona MacDonald mit dem Nestroy-Preis (Österreichs wichtigster Theaterpreis) als beste Schauspielerin geehrt.

 

„Blue Moon“ erzählt von Ruhm und Tragödie einer Jazz-Legende: Billie Holiday sang so intensiv, wie sie lebte. Im Haar eine weiße Gardenie, im Hirn Bilder von gelynchten Schwarzen, unter der Haut angefressen vom weißen Schnee Heroin. Erste kleine Auftritte in den Clubs von Harlem und Beginn ihrer Karriere, als Benny Goodman sie dort hört. Schnell wird sie zu einer Ikone der Swing-Ära. Der Wendepunkt im Café Society, dem ersten New Yorker Jazzclub ohne Rassentrennung, in dem es sogar möglich war, einen Song wie „Strange Fruit“ zu singen, eine offene Anklage gegen die rassistische Lynch-Justiz der Südstaaten. Ihre Männer waren halb Dealer, halb Zuhälter, die Billies Drogensucht ausnutzten. Den letzten Haftbefehl reichten ihr Beamte des Rauschgift-Dezernats auf dem Sterbebett.

 

„Blue Moon“ erzählt aber auch davon, was Menschen sich und einander antun. Der Abend ist ein Plädoyer für Respekt und er ist ein großartiges Konzert mit einer faszinierenden Künstlerin.

 

Eine Produktion des Theaters in der Josefstadt in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

Besetzung
Regie Torsten Fischer
Ausstattung Herbert Schäfer
Vasilis Triantafillopoulos
Musikalische Leitung Harry Ermer
Mit Sona MacDonald
Nikolaus Okonkwo
Band Harry Ermer
Stephan Genze | Philipp Schmitt
Hans-Dieter Lorenz
Patrick Braun

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