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Pressemeittlung 3. November 2021: Montagskultur im SchillerTheater

„Erlaubst du wohl, dir ein Geschichtchen zu erzählen?“ – Jüdische Lebenswege auf deutschen Bühnen | Ein bundesweiter Volksbühnen-Abend mit Musik und Texten aus jüdischer Feder.

Der Bund deutscher Volksbühnen veranstaltet zum ersten Mal in seiner über 100-jährigen Geschichte ein gemeinsames Projekt: Im Rahmen von „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ findet in insgesamt neun deutschen Städten ein musikalisch-literarischer Abend „Erlaubst du wohl, dir ein Geschichtchen zu erzählen? Jüdische Lebenswege auf deutschen Bühnen“ statt. Premiere hatte die Reihe am 28. Oktober in der Hamburger Elbphilharmonie, die Veranstaltung am 15. November 2021 im Berliner SchillerTheater bildet den Abschluss. 

 

Die Geschichte des deutschsprachigen Theaters ist ohne den Einfluss bedeutender jüdischer Persönlichkeiten nicht zu denken. So geht auch die Gründung der Freien Volksbühne Berlin im Jahr 1890 auf die ein Jahr vorher erfolgte Gründung einer Freien Bühne zurück, in der von den zehn Gründungsmitgliedern allein acht jüdischer Abstammung waren. 

 

Christian Brückner, einer der bekanntesten deutschen Hörspiel- und Synchronsprecher, liest gemeinsam mit Gesine Cukrowski aus den Erinnerungen von Fritz Kortner und Elisabeth Bergner. Sowohl Elisabeth Bergner als auch Fritz Kortner mussten vor den Nationalsozialisten fliehen, kehrten nach dem Krieg aber nach Deutschland zurück. Bergner war zeitweise die am meisten gefeierte Bühnenschauspielerin Berlins. Kortner hat nach seiner Rückkehr nach Deutschland auch am SchillerTheater als Regisseur gewirkt. Das Jewish Chamber Orchestra München wird mit dem Solisten Wen-Sinn Yang am Cello die musikalische Erzählebene gestalten. Gespielt werden Werke von Leó Weiner, Mieczslaw Weinberg, Felix Mendelssohn Bartholdy und Tzvi Avni. 

 

Wissenschaftlich begleitet und betreut wird das Projekt von dem Kölner Medienwissenschaftler Prof. Dr. Peter W. Marx. Für die dramaturgische Umsetzung ist der Regisseur und künstlerische Leiter des Stuttgarter sagas.ensembles Martin Mühleis verantwortlich.

 

„Letztlich geht es mir immer darum, Musik und Sprache so zu verbinden, dass sie in der Fantasie des Publikums zu einer Geschichte werden. Fesselnd, berührend, humorvoll."  - Regisseur Martin Mühleis 

 

„durchweg gelungenes und ergreifendes Programm"  - Thomas Rothschild

 

Weitere Informationen und Medien finden Sie hier.

 

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